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Wichtiger Hinweis für windream-Administratoren: Bearbeitung der Datenbank-Indizes im laufenden Betrieb

windream-Administratoren können in der windream Management Console bei Bedarf Datenbank-Indizes anlegen, erneuern oder auch löschen. Eine genaue Beschreibung der Vorgehensweise findet sich in Kapitel 3 des windream-Administrationshandbuchs ab Seite 17 bzw. in der Online-Hilfe unter dem Thema „Datenbankindex anlegen, löschen oder erneuern“. Durch die Möglichkeit, Datenbank-Indizes für typspezifische windream-Attribute anzulegen, lässt sich die Geschwindigkeit bei der Suche nach Dokumenten erheblich beschleunigen, da die Suchabfrage dann auf der Basis der eingetragenen DB-Indizes erfolgt.

Nur bei geringer Systemauslastung


Anwender und Administratoren, die diese Option nutzen, sollten jedoch darauf achten, dass die Bearbeitung von Datenbank-Indizes in einer Phase mit geringer Systemauslastung erfolgt. Je nach verwendetem Datenbanksystem blockiert das Erstellen eines Datenbank-Index die entsprechenden Tabellen in der Datenbank. Dies bedeutet, dass schreibende oder lesende Zugriffe auf Dokumente und Ordner für die Dauer der Indexerstellung nicht möglich sind. Eine Erstellung von Datenbank-Indizes im laufenden Betrieb – ohne Blockierung – wird beispielsweise erst ab Microsoft SQL Server 2005 und dort nur in den Enterprise-Editionen unterstützt.

Den Wert in der windream-Konfiguration erhöhen


Zudem benötigt die Datenbank für diese Operation unter Umständen sehr viel Zeit. Dies ist im Wesentlichen abhängig von der vorhandenen Anzahl an Dokumenten und Ordnern. Die Erstellung eines Datenbank-Index kann in diesem Fall durch einen Timeout-Fehler  abbrechen. In der windream-Konfiguration auf dem Server kann auf der Registerkarte Verbindungen im Abschnitt SQL Server Command Timeouts unter dem Eintrag Standard der Abbruch durch einen Timeout-Fehler verhindert werden, wenn dort ein entsprechend höherer Wert eingetragen wird.